Überzeugt von den Prinzipien der Reformpädagogik sehen wir erfahrungsorientiertes Lernen als Dreiklang von Kopf, Herz und Hand:

 

Kopf:

Die Teilnehmenden werden von uns aufgefordert ihre Handlung zu reflektieren. Hierdurch versuchen wir die Nachhaltígkeit der gemachten Erfahrungen zu fördern. Dies erfolgt durch kreative Reflexionsmethoden, ohne das dabei unsere Referenten die Lösungen vorgeben.

Besonderen Wert legen wir hierbei auf den Transfer der gemachten Erfahrungen in den Alltag. Dies geschieht durch den regelmäßigen Wechsel zwischen Aktion und Reflexion. Jeder Teilnehmer sammelt so seinen persönlichen „Erfahrungspool“ an positiven Lösungskompetenzen für den Alltag.

 

Herz:

Neben der psychischen und physischen Sicherheit sind Spaß, Kreativität und Spannung für uns die Voraussetzung für lebendiges Lernen. Dies fördert bei den Teilnehmern die Offenheit für neue Lerninhalte und die Bereitschaft sich auf unser pädagogisches Konzept einzulassen. Wir geben den Teilnehmenden während und nach den Aktivitäten viel Raum für ihre Emotionen. Dies unterstützt die nachhaltige Wirkung der Erlebnisse und Erfahrungen.

 

Hand:

Der Mensch ist am ehesten dazu bereit sich zu verändern, wenn er Prozesse aktiv mit beeinflussen kann und die Konsequenzen seines Handelns unmittelbar am eigenen Leib erfährt. Zusätzlich verankern sich solche Erinnerungen stärker, wenn sie mit Bewegung verbunden sind.

 

 

Unsere methodischen Prinzipien:

 

 Wir schaffen Herausforderungen und Grenzerfahrungen (physischer,

    psychischer und sozialer Natur) um den eigenen Handlungsspielraum zu

    erweitern (Komfort-Zonen-Modell).

 

 Ein ständiger Wechsel von Aktion und Reflexion verankert die gemachten

   Erfahrungen nachhaltig und fokussiert Ziele und Themen.

 

 Wir streben ein hohes Maß an Gruppenselbststeuerung an. Wir sehen

    unsere Leitung  als Begleitung und Moderation und beschränken uns

    während der eigentlichen Aktion weitestgehend auf Sicherheitsaspekte.

 

 Die Teilnahme ist immer freiwillig und jeder Teilnehmende entscheidet

   über den Grad seiner Herausforderung selbst (challenge by choice).

 

 Uns ist die Orientierung am Individuum wichtig. Jeder soll sich auch in

   einer Gruppe individuell entwickeln können; dazu gehört aber ausdrück-

   lich auch, dass die Bedürfnisse des Einzelnen zugunsten der Gruppe in

   den Hintergrund treten.

 

 

Lernziele unserer Programme:

 

Übergeordnet möchten wir dazu beitragen, dass sich junge Menschen zu verantwortungsvollen und selbstbewussten Persönlichkeiten entwickeln.

 

Im Einzelnen heißt das für uns:

 

 Förderung des Selbstvertrauens und des Selbstwertgefühls

 

 Erfahrung und Erweiterung persönlicher Grenzen

 

 Stärkung des Vertrauens innerhalb der Gruppe

 

 Sensibilisierung zur Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft untereinander

 

 Schulung von kreativen und konstruktiven Problemlösungen im Team

 

 Verbesserung der Kommunikation und Interaktion in einer Gruppe

 

 

 



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